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Pflege Windelbereich

 Rund-um-Pflegekompetenz für den Windelbereich

 

HiPP Babysanft Wundschutz sensitiv

Beugt Wundsein vor und beruhigt bei Rötungen

Art.-Nr. DA90312, 75 ml

  • Schützt zuverlässig vor Wundwerden und beruhigt die Haut im Windelbereich (kann jeden Tag verwendet werden)
  • Parfumfreie Creme
  • Mit hohem Panthenol-Gehalt und Zink
  • Pflegt mit natürlichem Bio-Mandelöl
  • Ab dem 1. Lebenstag
  • 99 % biologisch abbaubare Formel


Inhaltsstoffe:
Aqua, Ethylhexyl Stearate, Zinc Oxide, Glycerin, Panthenol, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Hydrogenated Castor Oil, Cera Alba, Glyceryl Oleate, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Lanolin, Tocopheryl Acetate, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, Lecithin, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Magnesium Sulfate, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate.

Pflege im Windelbereich: Experten-Interview

mit Privatdozentin Dr. med. Christina Schnopp
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München.

Soll die Haut nach jedem Wickeln eingecremt werden?

Das hängt davon ab, wie empfindlich die Haut des Babys ist. Bei Kindern, die sehr häufig einen roten Po bekommen, ist die präventive Anwendung von schützenden Windelcremes sinnvoll. Ist das nicht der Fall, reicht es, den Windelbereich besonders zu pflegen, wenn erst Anzeichen einer Reizung zu sehen sind.

Bei Wundschutzcremes wird häufig Zink eingesetzt. Trocknet dies die Haut nicht aus?

Genau diese austrocknende Wirkung stellt einen wichtigen Teil der Therapie dar. So können sich zum Beispiel bestimmte Hefepilze auf der Haut nur in einem feuchten Milieu gut vermehren, legt man das Areal „trocken“, geht die Pilzbesiedelung zurück und die Haut kann leichter abheilen.

Darüber hinaus weist Zinkoxid spezifische Wirkungen auf: So wirkt es antiseptisch, adstringierend und entzündungshemmend.

Die häufigste Hauterkrankung im Säuglingsalter ist die Windeldermatitis. Wie entsteht diese und was sind die Symptome?

Die Windeldermatitis entsteht durch eine Kombination von verschiedenen irritativen Faktoren. Dazu zählen Enzyme aus dem Stuhl, Urinbestandteile, Bakterien und Hefepilze. Durch das feucht-warme Milieu kommt es leicht zu einer Mazeration der Haut (oberflächliche Aufweichung), die genannten Einflüsse führen dann zu einer weiteren Schädigung und Entzündung. Man sieht anfangs eine Rötung, im Verlauf kann die Haut richtig „auf gehen“, so dass die Stellen nässen oder bluten.

Die beste Therapie der Windeldermatitis ist deren Prophylaxe...

Dazu gehört vor allem ein regelmäßiger Windelwechsel und die Reinigung sollte mit milden Substanzen und sanft erfolgen. Bevor eine neue Windel angelegt wird, sollte die Haut immer gut abtrocknen. Insbesondere, wenn schon eine Irritation besteht, ist es günstig, die Babys möglichste einige Zeit nackt strampeln zu lassen. Zeigen sich erste Anzeichen einer Windeldermatitis können zinkhaltige Wundschutzcremes häufig Schlimmeres verhindern.

Frau Dr. Schnopp, wir danken Ihnen für dieses Interview!

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