Nachhaltigkeitsmanagement bei HiPP

Nachhaltigkeit ist für HiPP kein Modethema. Bereits seit 1956 sind wir dem Bio-Anbau verpflichtet und haben als Pionier Standards mitgeprägt. Unser Nachhaltigkeitsmanagement ist über We Impact systematisch im Unternehmen verankert. Die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales binden wir dadurch gezielt in die Prozesse über alle Hierarchiestufen ein.

HiPP versucht die drei Dimensionen so abzudecken, dass sie möglichst gleichberechtigt im unternehmerischen Alltag integriert sind.

Ökologie

Im Rahmen unseres Umweltmanagementsystems EMAS beschäftigen wir uns mit den Themen Klima, Biodiversität, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft. Dazu gehören der Umgang mit Energie, Rohstoffen und Wasser, die Betrachtung von Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette, die Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Landbau sowie die biologische Vielfalt.

Soziales

Über das Managementsystem We Impact erfassen, bewerten und steuern wir unter anderem soziale Aspekte entlang unserer Wertschöpfungskette und lassen diese extern prüfen. Im Fokus stehen gesellschaftliches Engagement, die Förderung von Chancengerechtigkeit sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Anspruchsgruppen.

Ökonomie

Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet auch, die langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im Blick zu haben. Dazu gehören verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln, Marktpraktiken entsprechend der Regeln des Ehrbaren Kaufmannes sowie die gleichzeitige Berücksichtigung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Anforderungen. Orientierung bietet dabei unsere Ethik-Charta, die Grundsätze für respektvolle Zusammenarbeit und verantwortliches Handeln beschreibt.

HiPP engagiert sich dafür, stets das Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch anzustreben. Im Mittelpunkt steht die Erhaltung der Lebensgrundlagen durch den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen.

In diesem Rahmen entwickelt HiPP geeignete Maßnahmen, und legt dabei sein Augenmerk auch auf eine nachhaltige Unternehmensführung.

Das Familienunternehmen engagiert sich bereits seit Jahrzehnten durch Maßnahmen, wie dem Verbot von Grüner Gentechnik, der Vermeidung des Einsatzes fossiler Rohstoffe, der Verringerung des sonstigen Ressourcenverbrauchs sowie der Erforschung naturnaher landwirtschaftlicher Methoden, einen Beitrag zur Bewahrung der Natur zu leisten.

Bereits 1995 ist das Umweltmanagementsystem EMAS* am Standort Pfaffenhofen eingeführt worden. Im Jahr 2018 folgte EMASplus **, das mittlerweile in allen weiteren HiPP Standorten der Europäischen Union eingeführt worden ist. Diese Managementsysteme dienen der Umsetzung einer an den Zielen der Nachhaltigkeit orientierten Arbeitsweise im Familienunternehmen.

Weiterentwicklung steht bei HiPP im Fokus. HiPP ist deshalb einer der ersten Anwender der auf  EMASplus  aufsetzenden Zertifizierung „We Impact“. Unternehmen integrieren dabei Umwelt-, Sozial – und Governanceaspekte (ESG) systematisch in die betrieblichen Prozesse. Dafür werden die Vorgaben gesetzlicher Vorschriften wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) berücksichtigt, aber auch die ISO Norm 14001 für Umweltmanagementsysteme***.

 

*EMAS (Eco Management and Audit Scheme) - Umweltmanagementsystem 
** EMASplus (Eco Management and Audit Scheme) basiert auf dem europäischen EMAS-System (Eco Management and Audit Scheme) und erweitert das Umweltmanagement um die soziale und ökonomische Perspektive zu einem integrierten und ganzheitlichen Managementsystem. (Quelle: www.we-impact.de, aufgerufen 01.10.2024)
*** ISO14001 ist ein Umweltmanagementsystem. Ein internationaler Standard, der alle Aspekte für eine stetige Verbesserung der Umweltleistung umfasst. Das übergeordnete Ziel einer ISO 14001-Zertifizierung ist, den Umweltschutz zu fördern, Umweltauswirkungen zu reduzieren und damit Umweltziele richtig umzusetzen – im Einklang mit wirtschaftlichen, sozialen und politischen Erfordernissen. (Quelle: www.tuvsud.de, aufgerufen 01.10.2024)